Fredi

 

Liebe?

 

Verschwenderisch verteilen...

werd‘ ich sie an dir,

all meine Zärtlichkeiten.

Liebevoll verpackt...

um sie vor dir auszubreiten.

 

Selbst die Zifferblätter müssen‘s eingesteh‘n,

weil die Zeiger stille steh‘n...

dass meine innige Umarmung dich entzückt,

wenn mein Herz sich an das deine drückt.

 

Leben, Leben... sehnt sich nach Liebe!

Liebe, Liebe... sehnt sich nach Leben!

Lass uns ihr die Ehre geben...

und nichts einander versprechen,

so können wir auch keine Schwüre brechen.

 

Liebe?

Ich mag‘s so nicht mehr nennen,

da die Wenigsten...

wahre Liebe kennen.

Etwas den Namen Liebe zu geben,

dass nach kurzer Zeit in sich zusammenfällt,

führt man täglich vor...

auf der ganzen Welt.

Drum... woher soll ich es denn wissen?

 

Entzückt...

schaue ich dich wortlos an,

weil ums Herz mir ist so warm.

Sehe ich auch noch mit dem Herzen in dich hinein...

dann weiß ich‘s...

verschwenderisch werd‘ ich sein.

 

Verschwenderisch verteilen...

werd‘ ich mich an dir,

mit all meinen Zärtlichkeiten.

Liebevoll verpackt...

um mich vor dir auszubreiten.

Mit dem, von dem ich hoffe,

dass es das Unbekannte ist...

die Liebe in mir

und dadurch...

die Liebe in dir.

 

Möwe tötete Taube.

Eckernförde den 14. Juli 2009, ca. 16:00 Uhr, auf dem Gänsemarkt.

Die Möwe Jonathan

So, das war’s gewesen…

die Möwe Jonathan zeigte gestern ihr wahres Wesen.

In einem Blutrausch ohnegleichen,

konnte Bertha, die Friedenstaube,

Janathan’s Blutrausch nicht entweichen.

 

Als er erbarmungslos die Taubenrechte verletzte,

in dem er Bertha tötete und ihren Leib zerfetzte,

da war jedem klar, der es sah…

dass Jonathan nicht der ist, für den man ihn hält

und das das Bild, das man von ihm hatte,

nun restlos in sich zusammenfällt.

 

Qualvoll musste Bertha aus ihrem Leben gehen.

Grausam war’s mit anzusehen…

wie er öffentlich ihr Leben vernichtete

und ohne Skrupel, seine Tat verrichtete.

 

Mit dem Schnabel der Schlächterei,

packte er sie bei‘m Genicke

und schüttelte sie, mit mörderischem Geschicke,

so lange vor sich hin und her,

bis in ihr kein Leben mehr.

 

Er hackte, biss und zerrte immer wieder,

unaufhörlich an des Leibes Gefieder.

Nicht etwa, um seinen Hunger zu stillen,

nein, töten wollte er, blutrünstig killen…

 

was sich nach einer Weile deutlich zeigte,

als er Judy, dem nächten Opfer nacheilte,

um sie zu scheuchen und zu jagen.

Ja, auch ihr wollte er an den Kragen.

 

Doch war Judy ziemlich helle

und flüchtete blitzeschnelle…

in den Laden, zum Frisör hinein,

hinter sich, das Mörderschwein,

dem der Sinn nur nach morden stand

und wohl noch immer, kein Ende fand.

 

Die Judy, das sei hier gleich vorweggenommen,

konnte dem Anschlag leicht verletzt entkommen.

Doch der Jonathan,

die ach so liebe Möwe der Kinder,

entpuppte sich heute…

als mörderischer Taubenschinder.

 

Fredi  M. Uhlig

Gabriella

 

"What is this thing called love?"

 

Was ist dieses „Ding“ dass sich LIEBE nennt?

Sex? ... no.

Bedürfnisbefriedigung durch den Partner? ... nein.

Komplimente einfordern? ... nein.

Sich selbst aufgeben, um jemandem zu gefallen? ... nein.

Gemeinsam ein Haus zu bauen? ... nein.

Kanonenfutter in die Welt setzen? ... nein.

Unter dem Deckmantel der Liebe entstanden nicht nur Kriege! ...

Also... bitte, Hilfe! Was ist LIEBE?

Ein Geheimnis, dass es zu lüften gilt...

 

Ein Windhauch, dem Flügelschlag eines Schmetterlings gleich.

So kostbar und zart und unwiederbringlich schön, im Moment des Erlebens.

 

Ein sich offenbaren wollen, von Zärtlichkeit überwältigt,

nicht anders könnend als den geliebten Menschen zu umarmen.

 

Ein gegenseitiges Beschenken,

mit Verständnis,

aus dem Herzen heraus,

ohne Verurteilung,

annehmen das Geschenk der Liebe,

mit Achtung und Respekt,

mit verwunderten Augen,

dass einem soviel schönes widerfährt.

 

Sich tragen lassen,

im Wonnebad des Vertrauens

und der Gewissheit,

die Seele ist angekommen...

sie ist zuhause.

 

 

"Wenn unsere suchenden Blicke

sich tief in die Herzen schau'n,

bereit,

für ihre Sehnsucht Brücken zu bau'n,

über die sich unsere Bedürfnisse in Einklang bringen...

so wird die Liebe, ihre Melodie in uns singen."

Fredi  M. Uhlig

 

 

Celline

 

Der Kannibalismus der Liebe


Die Illusionen der Liebe.

Die Gefräßigkeit ihrer Macht.

Das Verhungern in dem Wir.

 

Wie selbstverständlich

sprudeln Lügen über die Lippen,

dabei bleiben die Augen kalt.

 

Der Egoismus

ein ständiger Begleiter,

stets bereit das Maul zu öffnen,

um in den letzten Winkel

der Liebe einzudringen.

 

Gierig greifen die Hände,

anpackend,

besitzergreifend,

doch immer siegesbewusst.

Arroganz auf ganzer Linie,

gepaart

mit dem Lächeln der Achillesferse.

 

Betrachtung

des Schauspiels der Liebe,

die Auflösung des Egos beginnt.

Zu erspüren,

die Entfremdung des Selbst,

ertrinken in dem Wirrwarr.

 

Das Labyrinth ist verschlingend.

Unberechenbarkeit breitet sich aus,

das langsame Sterben entsteht.

Der Tod der Liebe

endet im Kannibalismus.

 

Übrig bleibt- beiderseits,

die Erinnerung,

der Wahrhaftigkeit der Liebe

entronnen zu sein.

 

An einem Wegrand stand eine wunder-wunderschöne Blume und weinte in tiefer Trauer vor sich her. Soweit das Auge reichte, war sie die einzige ihrer Art. Trotzt der Tränen, strahlte sie in den herrlichsten Farben, die sich stets veränderten und so erschienen, wie einer sie sehen wollte. Ein betörender, von Sanftmut erfüllter Duft umgab sie. Ihr Stengel und das zarte Blattwerk , welche mit feingliedrigen Lebensadern durchdrungen waren, ließen die Zerbrechlichkeit dieser anmutigen Schönheit erkennen. Ein kleines Mädchen kam des Weges und sah die weinende Blume. "Warum weinst du?", fragte das kleine Mädchen mitleidsvoll. "Ach", schluchzte die wunder-wunderschöne Blume, "alle sehnen sich so sehr nach mir... und wenn ich zu ihnen komme, dann will mich keiner haben". "Das verstehe ich aber nicht", antwortete das kleine Mädchen. "Du bist doch so wunder-wunderschön... und wie herrlich du duftest! Sag', wie heißt du eigentlich?" "Liebe", erwiderte die wunder-wunderschöne Blume. "Mein Name ist... Liebe".

Fredi  M. Uhlig