Liebe Besucher von Eckernfoerde.tv.
Ich möchte Euch hier die künstlerische Vielfalt unserer Stadt näher bringen.
Nachfolgend stelle ich Euch als erstes Kunstobjekte vor, die im öffentlichen Raum installiert wurden. Wo es mir möglich ist, füge ich zu den Fotos kurze Informationen über das jeweilige Objekt und dem Künstler hinzu. Lasst Euch also verführen, mit mir eine kleine Kunst-Tour durch unser wunderschönes Eckernförde zu machen. Da manche Installationen weit auseinander platziert sind, beginne ich mit denen, die nah beieinander stehen.
Borbyer Uferpromenade
Als im Jahre 2002 die Borbyer Uferpromenade neu gestaltet wurde, hatten sich die Planer entschlossen, Granitskulpturen mit maritimen Motiven, kunstvoll in das Gesamtbild zu integrieren. Also beauftragten sie vier Bildhauer der Umgebung , entsprechende Skulpturen zu entwerfen, die entlang der Promenade aufgestellt oder eingearbeitet werden sollten.

Photos: Peter Wulf
Die Wahl fiel auf:
Norbert Josef Burgund, Steinbildhauer
Wilfred Hewel, Holz und Steinbildhauer
Heinrich Hudemann, Steinbildhauer
Michael Kranz, Steinmetz und Steinhauer
Parkanlage zwischen Uferpromenade und Vogelsang.
Zwischen der Borbyer Uferbromenade und der Straße Vogelsang, befindet sich eine Parkanlage, auf der weitere Metallinstallationen platziert wurden.
Metallsegel. Künstler unbekannt.
Am Ende des Parks, ziert ein sich nach dem Wind richtendes, silbern glänzendes Metallsegel das Umfeld. An einem Mast befestigt, erzeugen kleine Metallblättchen einen unverwechselbaren Klang... wenn der Wind eine bestimmte Stärke erreicht.
Eckernförder Strandpromenade
Der Gang zum Strand. Künstler: Karl-Heinz Koedtke
Wenn man vom Ostsee Info-Center die Strandpromenade entlang wandert, kommt nach kurzer Zeit ein Durchgang zum Jungfernstieg. Dort steht, auf einem Sockel positioniert, ein Mädchen mit ihrem kleinen Bruder an der Hand. "Der Gang zum Strand" nennt Karl-Heinz Koedtke seine Darstellung, die 1984 bei der Erstellung der Mietwohnungen dort aufgestellt wurde.
Nixe am Strand. Künstler: Eckhardt Kowalke
Schon aus der Ferne ist sie zu sehen, die am Wasser stehende Nixe. Sie wurde 1999 von dem in Eckernförde lebenden Maler, Bildhauer und Designer Eckhardt Kowalke erschaffen. Anlässlich einer damals noch stattfindenden Skulpturenausstellung im Kurpark, installierte der Künstler sein Werk kurzerhand am Strand, da er die Meinung vertrat, das eine Nixe ans Wasser gehört und nicht in einen Park. Und so... steht sie immer noch da und ist zum heimlichen Wahrzeichen von Eckernförde geworden.
Galerie Nemo. Geführt von Norbert Weber
Beim weiterschlendern kommt man zu einem wunderschönen Reetdach-Haus, in dem sich die -Galerie Nemo- befindet. Diese wurde 1980 von Norbert Weber ins Leben gerufen, mit dem Ziel, Künstler und Kunst aus den nordischen Ländern bekannt zu machen. In den vergangenen Jahren wurden mehr als 100 Künstler in Einzelausstellungen vorgestellt. Bei Nemo haben junge Künstler debütiert und Etablierte ihre Werke gezeigt. In solch einem Haus zu wohnen wäre bestimmt einzigartig.

