Während andere Kurorte sorgfältig darauf bedacht sind, lärmende Arbeiten in den Wintermonaten zu erledigen, wartet man in Eckernförde auf die ersten schönen Sommertage um Sonnenhungrige so richtig schön zu nerven.

Ein polternder und brummender Bagger bläst ungeniert seine stinkenden Dieselabgase über die Sonnenanbeter am Südstrand. Das "sinnvolle" Ziel: Einen neuen Zaun als Abgrenzung zum Militärgelände zu errichten. Denn vermutlich sind die bösen Terroristen-Touristen nur darauf aus, der Bundeswehr geheimste Geheimnisse zu entreissen oder ein Schiffchen zu klauen. Klar, dass da ein neuer Zaun her muss - der übrigens ganz leicht zu überwinden ist. Man bräuchte bloß drumherumzugehen, da dieser ohnedies im kniehohen Wasser endet.
Aber Hauptsache mal wieder die Leute mit Baumaschinenlärm und -gestank zu nerven, und sich natürlich die schönsten Tage dafür auszusuchen. Dafür gleichzeitig die Parkggebühren am Strand um satte 100 % erhöhen -- auf stolze 1 Euro pro Stunde!
Wie also lautet die Formel der Verantwortlichen in Eckernförde?
Höhere Gebühren + weniger Service = Das neue Eckernförde!

























